Am Montag, den 13. Mai, begrüßten Johanna und Florian (nächstes Bild) gemeinsam mit dem Studiendekan Prof. Guntinas-Lichius die MME-Studierenden (Master of Medical Education), die aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nach Jena gekommen waren, um unseren Studiengang zu evaluieren. Mit dabei waren als deren Dozenten Prof. Fischer (Studiendekan in Münschen) und Prof. Jünger (Direktorin des IMPP).

Mithilfe eines Selbstberichtes, an welchem wir auch mitgearbeitet haben und zahlreicher Interviews mit allen Gruppen der Fakultät verschafften sie sich ein Bild von JENOS, um anschließend eine Bewertung und Lösungsvorschläge für bestehende Probleme abzugeben. Eines der Interviews wurde ausschließlich mit Studierenden unserer Fakultät durchgeführt, dort konnten wir viele Punkte, die uns tagtäglich bewegen, anbringen.


Den überraschend ehrlichen Selbstbericht zur Lehre könnt ihr aus dem UKJ Netz (z.B. PC auf Station) HIER abrufen.


Ein Kernelement der Evaluationswoche bildete die Plenumsveranstaltung am Donnerstag. Unter dem Motto: „JENOS – Fit für den Masterplan 2020?“ kamen dort MMEler, deren Dozenten, Jenaer Hochschullehrer und Studierende zusammen. Zunächst stellten die Professoren Bauer und Bleidorn, als Verantwortliche für die Linien FoM und AoM, die Forderungen des Masterplans 2020 im Hinblick auf Wissenschaftskompetenz und ambulante Medizin vor. Dazu gaben Dario und Dorothea als Studierende dieser Linien jeweils ein Statement zur studentischen Sichtweise ab.

Spannenster Teil der Veranstaltung war die folgende Kurzvorstellung der ersten Ergebnisse der Evaluation durch die MMEler. So wurde unter anderem angemerkt, dass Lern- und Prüfungsziele deckungsgleich sein müssen, um ein sinnvolles Studieren zu ermöglichen, dass Transparenz der Mittel und Stellen ein wesentliches Element zur Sicherstellung guter Lehre ist und, dass es für die Zukunft wichtig sein wird, eine „Lernkultur“ am UKJ zu etablieren.

Florian stellte im Anschluss daran noch einmal die aus studentischer Sicht wichtigsten Punkte dar und betonte, wie wichtig die Umsetzung auf Ebene der einzelnen Kliniken ist. „Wenn die Umsetzung nicht gewährleistet ist, können wir solange die besten Konzepte entwerfen, wie wir wollen und es wird sich trotzdem nichts ändern.“, führte er aus.

Eine Diskussion der Teilnehmer auf dem Podium untereinander, aber natürlich auch mit den Anwesenden aus dem Plenum durfte natürlich nicht fehlen. Unter der Moderation von Prof. Schleußner wurden darin viele Aspekte noch einmal aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Insgesamt stellte sich heraus, dass auch die externe Sichtweise im wesentlichen dieselben Probleme und Chancen identifizieren konnte, die auch wir für das Studium hier in Jena sehen.

Nun warten wir gespannt auf die ausführlichen Evaluationsberichte der drei Untergruppen der MMEler, die wir voraussichtlich im September erhalten werden. Diese werden dann auch die Grundlage für eine weitere Bewertung der Lehre durch den Fakultätsbeirat bilden, welche auch dem Ministerium vorgelegt wird.

Nach Abschluss aller Interviews und Diskussionen ließen wir die interessante Woche zusammen mit den MME-Studierenden und allen anderen Beteiligten unserer Fakultät bei einem Abendessen auf dem Landgrafen ausklingen.

Weitere Infos:

Infos zum MME-Studiengang findet ihr HIER.